Driver & Bengsch AG gelingt Befreiungsschlag

Neues Geschäftsmodell startet durch - kurzfristig Rückkehr zur Profitabilität
Driver & Bengsch AG (lifePR) (Itzehoe, ) Der Viktoria Emissionshaus & Immobilien GmbH, eine Tochtergesellschaft der Driver & Bengsch AG, sind von den ersten drei Investoren insgesamt 450.000 Euro für die Entwicklung des neuen Geschäftsfelds Prozesskostenfinanzierung zur Verfügung gestellt bzw. fest zugesagt worden. Mit weiteren Investoren befindet sich die Gesellschaft in finalen Gesprächen. Die Abwicklung erster Fälle ist angelaufen. Daraus resultierende Provisionen sind der Viktoria bereits zugeflossen. Dieser Erfolg bedeutet für die Viktoria und damit auch für die Driver & Bengsch AG den Durchbruch auf dem Weg zu nachhaltiger Profitabilität.

Immenses Entwicklungspotential

Rechtlicher Hintergrund des neuen Modells sind die gesetzlichen Regularien, denen das Vermittlungsgeschäft mit Anlageprodukten in den vergangenen Jahren in immer stärkerem Maße unterworfen wurden. Insbesondere wurde die Verpflichtung zur umfassenden Beratung einschließlich Offenlegung von Risiken und Aufklärung über verdeckte Kosten extrem verschärft. Höchstrichterlich wurde beispielsweise festgestellt, dass in den Fällen, in denen eine Bank oder Sparkasse nicht sachgemäß über das Bestehen verdeckter interner Provisionen aufgeklärt hat, der Kunde die Rückabwicklung des Geschäfts beanspruchen kann. Dieser Anspruch verjährt, nach geltender Gesetzeslage, seit dem 1.1.2012 Tag genau nach zehn Jahren ab Zeichnungsdatum.

Das gesamte Zeichnungsvolumen der Geschäfte, bei denen Rückabwicklungsansprüche bestehen, beläuft sich auf etliche Milliarden Euro. Dies dokumentiert das immense Potential für die Viktoria, die pro Rückabwicklung durchgerechnet zwischen 5 und 15 Prozent des Streitwertes vereinnahmt. Grundsätzlich bietet der Prozesskostenfinanzierer der Viktoria seine Leistungen schon ab einem Zeichnungsvolumen von 20.000 Euro an. Dadurch werden die Möglichkeiten des Marktes weitgehend ausgeschöpft.

Ergebnisschub seit Einführung - 2012 Überschreiten der Gewinnschwelle erwartet

Abgewickelt wird das neue Geschäftsmodell der Prozesskostenfinanzierung unter dem Dach der Viktoria über Gesellschaften in der Rechtsform der KG. Seit Mitte Oktober sind die VE Jura-Select GmbH & Co. KG und die VE Jura-Select GmbH & Co. KG II (zuvor VE Assekuranz-Select GmbH & Co.KG) aktiv; beide verfügen über ein Kommanditkapital von jeweils 100.000 EUR, alleiniger Komplementär ist jeweils die VE Jura-Select Verwaltungs GmbH, deren Geschäftsführung Heiko von Aspern, in Personalunion mit seinem Geschäftsführungs-Mandat bei der Viktoria, innehat. Die Jura-Select GmbH & Co. KG III befindet sich in Gründung; sie wird von einem dritten Investor mit 250.000 EUR kapitalisiert, wofür eine entsprechende Absichtserklärung vorliegt. Die Gründung weiterer Jura-Select GmbH & Co. KG erfolgt, sobald aktuell vielversprechend laufende Gespräche mit mehreren neuen Investoren abgeschlossen sind.

Per 2. November 2012 hatten die Prozesskostenfinanzierungs KG's 10 Vereinbarungen mit Anteilseignern über einen Gesamtstreitwert von rund 600.000 Euro geschlossen. Davon sind bereits 7 Rückabwicklungen erfolgt mit einem Vergleichsvolumen von 300.000 Euro. Insgesamt hat die Viktoria in diesem Zusammenhang bereits rund 30.000 Euro vereinnahmt, weitere rund 100.000 Euro fließen bis Jahresende noch aus den bereits akquirierten Mandaten.

Darüber hinaus bestehen bei der Viktoria 7 Vereinbarungen im Volumen von 221.000 Euro mit Anteilseignern, welche die Kosten des Rechtsstreits selbst tragen. Hieraus erhält Viktoria eine Erfolgsbeteiligung von 5% gerechnet auf den Streitwert.

Allein aufgrund der bestehenden Vereinbarungen erwirtschaftet die Viktoria ab November 2012 auf Monatsbasis deutlich positive Ergebnisse, so dass einschließlich des weiter betriebenen Geschäfts als klassischer Immobilienmakler und Anbieter von Call-Center Dienstleistungen 2012 voraussichtlich die Gewinnschwelle überschritten wird. Angesichts des vorhandenen Marktpotentials ist zu erwarten, dass sich dieser Trend in 2013 verstärkt fortsetzt.

Klassisches Versicherungsgeschäft 2012 am break-even

Die d&b Private Finance GmbH, die zweite 100prozentige Tochtergesellschaft der Driver & Bengsch AG, arbeitet weiterhin mit mehr als 80 Versicherungsgesellschaften zusammen. Dabei kann die Gesellschaft auf einen Stamm von rund 6.000 Bestandskunden zugreifen. Die Vermittlung geschlossener Fonds und Investmentfonds wird von der d&b Private Finance-Tochtergesellschaft HMS Honorar Makler Service unter einem Haftungsdach betrieben. Nach den erfolgreichen Kostensenkungsmaßnahmen erwartet das Management für das Geschäftsjahr 2012 insgesamt das Erreichen des break-even.

Driver & Bengsch AG gelingt Befreiungsschlag
ISIN DE000ADCB888 (WKN ADCB88)
Neues Geschäftsmodell startet durch - kurzfristig Rückkehr zur Profitabilität

Kontakt

Driver & Bengsch AG - Holding
Viktoriastr. 8
D-25524 Itzehoe
André Driver
Vorstand Driver & Bengsch AG

Bilder

Social Media