Einblicke in die Welt der deutschen Hochschul- und Stadtverwaltung Studierende aus Kapstadt sind zu Gast in Osnabrück

Gunhild Grünanger (links) zeigt den beiden Studierenden aus Südafrika, Brigitte Maart und Sebenzile Nyamana, das International Office der Hochschule Osnabrück (lifePR) (Osnabrück, ) Wie ist eine deutsche Hochschule organisiert? Und was sind die Aufgaben einer deutschen Stadtverwaltung? Brigitte Maart und Sebenzile Nyamana studieren an der Cape Peninsula University of Technology (CPUT) in Kapstadt Verwaltungsmanagement. Aufgrund einer Kooperation der CPUT mit der Hochschule Osnabrück sind die beiden Studierenden zurzeit in Deutschland und bekommen einen Einblick in die deutschen Verwaltungsstrukturen.

Neben der Stadtverwaltung Oldenburg und dem Landkreis Osnabrück konnten die Studierenden bereits im International Office der Hochschule hospitieren. "Es ist spannend die verschiedenen Verwaltungsstrukturen kennenzulernen. So kann ich viel besser verstehen, was ich an der Uni gelernt habe", berichtet Brigitte Maart. "Besonders beeindruckt bin ich von der Kommunikation zwischen der nationalen und der lokalen Verwaltung. Das klappt bei uns bei Weitem nicht so gut wie in Deutschland", meint Sebenzile Nyamana.

Gunhild Grünanger, Leiterin des International Office, hat den beiden Gästen aus Südafrika für ihre Woche an der Hochschule ein vielfältiges Programm zusammengestellt: "Wir wollten den Zweien nicht nur das Aufgabengebiet des International Office zeigen, sondern auch die Strukturen, in denen Entscheidungs- und Verwaltungsprozesse an der Hochschule ablaufen. Außerdem sollten sie einen Eindruck von den vielfältigen Serviceangeboten für Studierende bekommen." Daher gab es unter anderem Gespräche mit verschiedenen Geschäftsbereichleitern und auf dem Hochschulinformationstag konnten die beiden Gäste mit vielen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Hochschule in Kontakt kommen und hochschulnahe Einrichtungen wie die Zentrale Studienberatung und das Studentenwerk kennen lernen.

Auch aus der Woche an der Hochschule Osnabrück können die beiden viele Ideen mit nach Hause nehmen. "Das Semesterticket, mit dem die Studierenden die öffentlichen Verkehrsmittel nutzen können, ist eine tolle Sache. So etwas gibt es bei uns nicht", erklärt Maart. "Auch das subventionierte Mensaessen ist ein schönes Beispiel, wie die Studierenden von den Semesterbeiträgen profitieren können", ergänzt Nyamana. Ihre letzte Woche in Deutschland verbringen die beiden bei der Stadtverwaltung Osnabrück.

"Durch unsere Kooperation mit der Partnerhochschule in Kapstadt wollen wir im Bereich der Studiengänge Öffentliche Verwaltung und Public Management verstärkt internationale Beziehungen aufbauen", so Prof. Dr. Andreas Lasar.

Er lehrt an der Hochschule Osnabrück Öffentliche BWL und hat gemeinsam mit Prof. Dr. Ulrike Hermann und Dr. Rainer Lisowski den Austausch der Studierenden angestoßen. Bereits im Sommer waren zwei Osnabrücker Studentinnen des Bachelorstudiengangs Öffentliche Verwaltung in Kapstadt, um dort ihre wissenschaftliche Praxisphase zu absolvieren.

Außerdem ist ein regelmäßiger Professorenaustausch zwischen der Hochschule Osnabrück und der Cape Peninsula University of Technology geplant. Im Februar 2014 werden zudem 30 Studierende eine zweiwöchige Exkursion zu den Partneruniversitäten in Südafrika unternehmen.

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Hochschule Osnabrück Deutsches Netzwerk für Qualitätsentwicklung in der Pflege (DNQP) Geschäftsstelle
Postfach 1040
D-49009 Osnabrück
Gunhild Grünanger
Julia Ludger
Hochschule Osnabrück
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