Breitbandtechnologien nutzen - auch den Handwerkern!

(lifePR) (Kassel, ) "Eine effiziente Versorgung mit Breitbandtechnologien muss die Wirtschafts- und Wachstumspotenziale für die Handwerkswirtschaft heben helfen!", fordert Gerhard Repp, Präsident der Handwerkskammer Kassel. Der Produktivitätszuwachs in den europäischen Staaten in den nächsten Jahren entfällt laut OECD zu etwa einem Drittel auf das Breitbandinternet. Untersuchungen zufolge liegen z. B. Dänemark mit einem Breitbandversorgungsgrad in Höhe von 35,6 Prozent oder Finn-land mit 34,6 Prozent deutlich vor Deutschland mit - immer noch EU-überdurchschnittlichen - 23,8 Prozent.

Im ländlichen Raum sind die Voraussetzungen für einen kostengünstigen, flexiblen Netzzugang nach Auffassung von Repp noch nicht optimal. Kunden- und zeitnahe Beschaffungs-und Absatzlösungen oder auch Kooperationen zwischen Handwerksunternehmen sollten durch eine produktivitätssteigernde IuK-Infrastruktur gestärkt werden. Bereiche wie z. B. E-Health, E-Learning oder E-Working könnten im ländlichen Raum ob der räumlichen Distanz zu Metropolen oder größeren Stadtzentren und wegen der damit einhergehenden, eher schwächer ausgeprägten Versorgungsstrukturen besonders zum tragen kommen. "Der Aufbau der technischen Voraussetzungen muss von der Vermittlung der entsprechenden Medienkompetenz begleitet werden.", resümiert Repp. Die Handwerkskammer Kassel wird sich künftig mit diesen Fragestellungen verstärkt aus einander setzen.

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