Mischen, Schweißen, Programmieren - Girls'- und Boys' Day an der Hochschule Osnabrück facettenreich wie nie

Funken und Hitze im Schweißlabor (lifePR) (Osnabrück, ) Hochkonzentriert schweißt die dreizehnjährige Laura an ihrem kleinen Metallstück. Bekleidet mit Schutzmaske, dicken Handschuhen und bodenlanger Lederschürze macht ihr Auftreten dabei einiges her. Und nicht nur das: Auf die Frage, ob sie denn nicht wenigstens ein bisschen Angst habe, verneint sie sofort, einen amüsierten Ausdruck um die Lippen. Eben wie ein kleiner Profi. Laura ist eine der Teilnehmerinnen des Workshops "Kunststücke aus Metall" beim Zukunftstag (Girls'-und Boys' Day) an der Hochschule Osnabrück.

Beim diesjährigen Zukunftstag an der Hochschule besuchten mehr als 135 Schülerinnen und Schüler insgesamt zwölf Workshops. Von knackiger Metallverarbeitung, blubbernden Laborarbeiten, kreativen Arbeiten in Informatik und Design bis hin zum Musizieren in einer richtigen Band reichte das facettenreiche Angebot, welches sowohl Mädchen als auch Jungen einen ersten Eindruck in die Berufswelt geben sollte. Der Zukunftstag will Mädchen und Jungen jeweils Einblicke in die vorwiegend vom anderen Geschlecht dominierten Berufsfelder geben und sie ermutigen, unbeeinflusst von Rollenbildern den Berufsweg einzuschlagen, der ihnen am Herzen liegt. Konkret heißt das, dass es beispielsweise Jungen ermöglicht wird, für sie "untypische" Studiengänge wie etwa Soziale Arbeit kennenzulernen. Mädchen wie Laura hingegen sollen erste Eindrücke in Jobs in Technik und Maschinenbau sammeln können. Dass diese Idee bei Schülerinnen und Schülern gleichermaßen großen Anklang findet, zeigt sich wieder einmal in der sehr hohen Teilnehmerzahl.

Der Zukunftstag an der Hochschule Osnabrück wurde organisiert vom Gleichstellungsbüro sowie von zahlreichen Hochschulangehörigen, die die Workshops mit großem Engagement durchführten. Katharina Knolle, die in diesem Jahr die Organisationsleitung innehatte, zeigte sich sehr erfreut vom großen Andrang und der Vielfalt der angebotenen Workshops.

Auch für die Workshopleiterinnen und -leiter ist der Zukunftstag ein sehr wichtiger Termin. "Zu meiner Zeit, gab es kaum Mädchen, die wie ich eine Ausbildung zur Audiotechnikerin gemacht haben. Mit dem Workshop möchte ich den Mädels aber zeigen, wie viel Spaß der Job eigentlich macht", so Gerlind Müller, Audiotechnikerin und Studentin am Institut für Musik, die den Workshop "Sound-Factory" leitet. Letztendlich haben vom Zukunftstag also alle Beteiligten profitiert und können bereits gespannt sein, wie sich der Zukunftstag 2015 -mit hoffentlich ebenso sonniger Unterstützung durch das Wetter - an der Hochschule gestalten wird.

Fotografinnen: Annika und Hanne Garten, Schülerinnen der 5. Klasse und rasende Reporterinnen beim Zukunftstag

Redaktion und Text: Julia Adams, Schülerin der 10. Klasse und rasende Reporterin beim Zukunftstag

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