Bayer bringt erstes interaktives Injektions-Managementsystem für Patienten mit multipler Sklerose auf den Markt

(lifePR) (Berlin, ) Bayer hat mit dem BETACONNECT™ Autoinjektor ein neues System, mit dem Multiple-Sklerose Patienten zukünftig besser ihre Behandlung mit Betaferon® steuern können, entwickelt. Der BETACONNECT™ Autoinjektor soll die Behandlung von multipler Sklerose (MS) verbessern, indem er visuelle und akustische Injektionserinnerungen sendet und Flexibilität bei der Wahl der Injektionstiefe und -geschwindigkeit bietet. Insbesondere haben Patienten nunmehr die Möglichkeit, ihre Injektionsdaten in Echtzeit elektronisch via Bluetooth oder USB mit ihrer Betaplus-Krankenschwester oder ihrem betreuenden Arzt auszutauschen.

"Durch die Einführung des ersten MS-Autoinjektors mit Bluetooth-Funktionen unterstützt Bayer Patienten, die mit Betaferon behandelt werden. Sie können zukünftig wichtige Informationen über ihre MS-Behandlung sammeln und mit ihrer Betaplus-Krankenschwester sowie ihrem Arzt austauschen. Dies trägt dazu bei, die Behandlungsempfehlungen für den Patienten zu optimieren", sagte Prof. V. Limmroth, Direktor der Klinik für Neurologie, Klinikum der Stadt Köln, Universität Köln, Deutschland.

Der vollelektronische Autoinjektor BETACONNECT™ automatisiert die Injektion und ermöglicht aufgrund der personalisierten Injektionseinstellungen eine einfacher durchzuführende Injektion für MS-Patienten, die Betaferon benötigen. Eine Applikation namens myBETAapp™ ermöglicht die Übertragung der Injektionsdaten auf einen Computer oder ein Smartphone via Bluetooth oder USB-Verbindung.

Über BETACONNECT™

Der BETACONNECT™ und die zugehörige Software wurde in Zusammenarbeit mit Bang & Olufsen MEDICOM entwickelt. Der BETACONNECT™ Autoinjektor zum MS-Management für Patienten mit Betaferon-Therapie steht seit heute in Deutschland als erstem Land im europäischen Markt zur Verfügung. Die BETACONNECT™ Software wird voraussichtlich ab dem vierten Quartal 2014 in weiteren ausgewählten europäischen Ländern verfügbar sein.

BETACONNECT™ erhielt auf dem diesjährigen Red Dot Award für Produktdesign eine "Honorable Mention". Der Red Dot Design Award ist eine international anerkannte Auszeichnung im Bereich des Produktwettbewerbs. Der Red Dot Preis hat sich weltweit als eines der begehrtesten Qualitätssiegel für herausragendes Design etabliert.

Über Betaferon® / Betaseron®

Betaferon® wird in den USA und Kanada unter dem Handelsnamen Betaseron vertrieben. Es war das erste krankheitsverändernde Medikament für MS und hat sich mittlerweile weltweit zur Behandlung von MS durchgesetzt. In den USA, Europa und Japan ist Betaferon für alle Formen der schubförmigen MS zugelassen. Mehr als 20 Jahre Nachbeobachtung von Patienten, die mit Betaferon behandelt wurden, bestätigen das gute Verträglichkeitsprofil.

Betaferon ist die einzige krankheitsverändernde Therapie, die bei einem frühen Behandlungsbeginn positive Auswirkungen auf die kognitive Leistung über acht Jahre zeigen konnte. In der BENEFIT-Studie (BEtaferon in Newly Emerging multiple sclerosis for Initial Treatment) wurde ein früher und ein verzögerter Behandlungsbeginn miteinander verglichen. Die Ergebnisse der Studie zeigten, dass ein früher Behandlungsbeginn mit Betaferon den kognitiven Leistungsabfall bei Patienten mit den ersten Krankheitsanzeichen verlangsamt und das Risiko von nachweisbaren kognitiven Einschränkungen verringert, gemessen mit dem Paced Auditory Serial Addition Test (PASAT). Darüber hinaus wirkt es langfristig krankheitsstabilisierend und die Notwendigkeit einer Eskalations- bzw. Zweitlinientherapie ist überflüssig bei den meisten Patienten.

Über multiple Sklerose MS ist eine chronische, fortschreitende Krankheit des zentralen Nervensystems. Die Wahrscheinlichkeit einer Behinderung steigt mit der Länge der Erkrankungsdauer. Die Symptome von MS sind unvorhersehbar und unterscheiden sich von Mensch zu Mensch. Sie können beinhalten: Erschöpfung oder Müdigkeit, Sehstörungen in einem oder beiden Augen, Schwächegefühl in einem oder mehreren Gliedmaßen, Taubheitsgefühl und Kribbeln im Gesicht, in den Armen, Beinen und Rumpf, Spastizität (Muskelsteifigkeit), Schwindel, Doppelsehen, undeutliche Sprache und Verlust der Blasenkontrolle.

Zukunftsgerichtete Aussagen

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