IHK: Emissionsbeschränkung für Autos klimapolitisch unsinnig

(lifePR) (Halle (Saale), ) Eine klare Absage hat der Hauptgeschäftsführer der Industrie- und Handelskammer Halle-Dessau (IHK), Prof. Dr. Peter Heimann, der von der EU-Kommission und dem deutschen Bundesverkehrsminister vorgeschlagenen Emissionsbeschränkung für Autos erteilt.

"Die Maßnahmen treiben die Kosten der Klimapolitik hoch, sie sind unnötig und kontraproduktiv. Mineralöl- und Ökosteuer belasten den Autofahrer ausreichend, unbürokratischer und effektiver", so Heimann auf einer Ver-anstaltung der Stadtwerke GmbH Halle und der IHK zum Thema Biomas-se heute in Halle, an der auch Sachsen-Anhalts Ministerin für Landwirt-schaft und Umwelt, Petra Wernicke, teilnahm.

Vor mehr als 60 Teilnehmern aus Wirtschaft, Forschung und Politik be-kräftigte Heimann die Kritik der IHK an der deutschen Energie- und Klima-politik und forderte "rationale und konsistente Entscheidungen". Seiner Meinung nach müssten die so genannten CO2-Vermeidungskosten bei umweltpolitischen Entscheidungen eine stärkere Rolle spielen.

Einem von Heimann zitierten Gutachten des Wissenschaftlichen Beirates Agrarpolitik beim Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz zufolge unterscheiden sich diese Kosten bei unter-schiedlichen Bioenergie-Erzeugungsformen um mehr als 1000 Prozent. "Natürlich muss rationale Klimapolitik auf kostengünstige Bioenergie set-zen", so der IHK-Hauptgeschäftsführer.

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