Fachkräftesicherung

Mit betrieblicher Qualifizierung Fachkräfte gewinnen
U.Brömmelhörster und T.Burck Horn (lifePR) (Karlsruhe, ) Durch die demografische Entwicklung, die Globalisierung und den technologischen Fortschritt wird es künftig immer schwerer, den Fachkräftebedarf allein durch die Einstellung neuer qualifizierter Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bzw. Auszubildender zu decken. Deshalb rät die Agentur für Arbeit, verstärkt den Fokus auf die Potenziale der eigenen Beschäftigten zu richten.

Das Tagesgeschäft und die Betriebsroutine erschweren aber gerade vielen kleinen und mittelständischen Unternehmen eine systematische Analyse der Situation und die Entwicklung von Personalstrategien.

Genau hier sehen die beiden Qualifizierungsberaterinnen der Agentur für Arbeit Karlsruhe-Rastatt, Ute Brömmelhörster und Tamara Burck-Horn, ihren Ansatz.

„Wir wollen kleine und mittlere Unternehmen - mit weniger als 250 Beschäftigten - unterstützen, eine vorausschauende Weiterbildungsplanung zu entwickeln und umzusetzen. Dabei verstehen wir uns als Prozessbegleiter. Wir sind nah am regionalen Arbeitsmarkt und kennen sowohl die Weiterbildungs- als auch die Fördermöglichkeiten. Werden während des Beratungsprozesses weiterreichende Themen, wie beispielsweise ‚altersgerechte Arbeitsplatzgestaltung‘ oder ‚Vereinbarkeit von Familie und Beruf‘ berührt, stellen wir auch den Kontakt zu unseren Netzwerkpartnern her“, erklären die Qualifizierungsberaterinnen.

„Die Unternehmen profitieren von unserer unabhängigen, kostenneutralen und individuellen Beratung. Sie gewinnen Transparenz über Ihre Mitarbeiterstruktur und können gezielter handeln. Sie erwerben Informationen und Werkzeuge für eine systematische und vorausschauende Personalentwicklung und -planung und stärken somit ihre eigene Handlungskompetenz. Dabei erhalten sie individuelle Kriterien für die Auswahl passgenauer Weiterbildungsangebote und sichern einen wirtschaftlichen Einsatz von Qualifizierungsmitteln und bekommen Informationen zu Fördermöglichkeiten“, erläutert Ute Brömmelhörster.

„Dadurch können Unternehmen dem drohenden Fachkräftemangel entgegenwirken und ihre Wettbewerbsfähigkeit erhalten oder gar erhöhen. Die berufliche Weiterbildung erhöht die Leistungsfähigkeit der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und trägt zur Mitarbeiterbindung bei. Zudem fördern die Unternehmen durch ihre Bildungsinvestitionen ein positives Unternehmensimage“, ergänzt Tamara Burck-Horn.

Das Angebot „Qualifizierungsberatung“ ist breit gefasst und reicht von der Demografieanalyse des Betriebes über die Bildungsbedarfsplanung bis hin zur Unterstützung beim Aufbau eines Bildungscontrollings. Ob alle, oder nur ausgewählte Elemente der Beratung genutzt werden, entscheiden die Unternehmen selbst.

Inhalte der Qualifizierungsberatung auf einen Blick:

Grundlage ist eine Bestandsaufnahme zu den folgenden, wesentlichen Punkten:
  • Demografieanalyse
Wie alt ist das Personal in einem Unternehmen in fünf oder zehn Jahren? Mit systematischen Altersstrukturanalysen identifizieren die Beraterinnen die Risikobereiche und ermitteln Ansatzpunkte zur Bearbeitung der Fragestellungen, bei denen Handlungsbedarf festgestellt wird.
  • Personalstruktur- und Bildungsbedarfsanalyse
Verfügen die Beschäftigten über das Know-how, das im Unternehmen benötigt wird? Mit Hilfe einer „Kompetenzinventur“ wird die Zusammensetzung der Belegschaft in Bezug auf verschiedene Kriterien, insbesondere die vorhandenen Qualifikationen, analysiert, die personalwirtschaftlichen Risiken und Indikatoren für den Bildungsbedarf werden identifiziert sowie geeignete Maßnahmen abgeleitet.
  • Bildungsbedarfsplanung
Wo und wie lernen die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen am besten? Die Beraterinnen benennen die Kriterien zur Auswahl eines Bildungsangebotes und -trägers und stellen die verschiedenen Lernformen mit ihren Vor- und Nachteilen vor. Der Bezug auf den   Betrieb und die individuellen Anforderungen der Beschäftigten stehen dabei im Vordergrund.
  • Bildungscontrolling
Lohnen sich die Investitionen in Qualifizierungsmaßnahmen für das Unternehmen? Die Beraterinnen stellen geeignete Controlling- und Evaluationsmethoden vor, mit denen feststellt werden kann, ob und wie sich die Investition in betriebliche Weiterbildung auf den Unternehmenserfolg auswirkt.

„Die Qualifizierungsberatung ist kein einmaliger Akt, sondern erfordert Zeit. Wir begleiten den Prozess über mehrere Monate. Die Fakten, Ergebnisse und Erkenntnisse werden vertraulich behandelt“, betont Ute Brömmelhörster.

„Der Beratungsprozess läuft strukturiert ab. Checklisten, Fragebogen und Analysetools gewährleisten ein hohes Maß an Vollständigkeit und Objektivität. Ein wesentliches Element sind die Netzwerkpartner sowohl im Rahmen der bundesweiten „Initiative Neue Qualität der Arbeit“ (INQA) als auch auf regionaler Ebene“, fügt Tamara Burck-Horn hinzu.

So erreichen interessierte Arbeitgeber die Qualifizierungsberaterinnen:

Telefon: 0721 823 2322 /E-MailKarlsruhe-Rastatt.Qualifizierungsberatung@arbeitsagentur.de

Kontakt

Agentur für Arbeit Karlsruhe
Brauerstr. 10
D-76135 Karlsruhe
Ingrid Koschel
Pressesprecherin

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