Sechster Ideenwettbewerb der Osnabrücker Hochschulen weckt Unternehmergeist

Gründungsservice prämiert kreative Geschäftsideen von Studierenden und Promovierenden
Die Siegerinnen und Sieger des Ideenwettbewerbs können sich über eine finanzielle Unterstützung für ihre Geschäftsideen freuen (lifePR) (Osnabrück, ) Eine Schlafbrille, die den Lernprozess fördert, ein Modul-System im Garten- und Landschaftsbau und eine Auktions-App – beim sechsten Ideenwettbewerb der Osnabrücker Hochschulen wurden die drei kreativsten Gründungsideen prämiert. Insgesamt haben über 30 Studierende, Promovierende und Mitarbeitende in diesem Jahr an dem Wettbewerb des Gründungsservice der Osnabrücker Hochschulen teilgenommen. Die Prämierung der drei überzeugendsten Ideen fand bei der Abschlussveranstaltung der Workshopreihe „Existenzgründung“ im InnovationsCentrum Osnabrück (ICO) statt.

Der erste Platz ging an Kristoffer Appel, Johannes Leugering und Betreuer Prof. Dr. Gordon Pipa. Alle drei sind am Institut für Kognitionswissenschaft der Universität Osnabrück beschäftigt und haben eine Schlafmaske entwickelt, die die Hirnaktivitäten im Schlaf misst. Durch Lichter und Geräusche soll dabei der Lernprozess über Nacht stimuliert und gefördert werden. „Momentan gibt es diese Brille nur im Bereich der Forschung, aber unsere Idee ist, sie auch irgendwann für Privatleute anzubieten“, erläuterten die Sieger. Dabei wollen die Drei nicht gewinnorientiert arbeiten, sondern sich als eine Nonprofit-Organisation aufstellen. Dafür haben die Doktoranden nun ein Preisgeld in Höhe von 1.000 Euro überreicht bekommen.

Der zweiten Preis und damit 500 Euro ging an die Hochschule Osnabrück. Jan Philipp Eckhardt, Maike Frings, Sabrina Haase und Niklas Rademaker studieren den Master „Management im Landschaftsbau“. Ihre Idee ist es Garten- und Landschaftsbau im einem Modul-System darzustellen. Als Dienstleister bieten sie ihren Abnehmern einen Katalog an Landschaftsbau-Leistungen. „Außerdem stehen wir den Kunden als Berater vor Ort zur Seite. Besonders durch unseren Modulbausatz können wir professionelle Gartengestaltung für fast jeden Geldbeutel  anbieten. Hier wollen wir Ansprechpartner sein“, so die Studierenden.

Der dritte Preis, verbunden mit einem Scheck in Höhe von 250 Euro, wurde an ein interdisziplinäres Team aus der Hochschule überreicht. Sebastian Bodmer aus dem Studiengang „International Business und Management“ und Carsten Greif aus dem Studiengang „Media & Interaction Design“ setzen mit einer App auf eine neue Art des mobilen Auktionshandels.

Das InnovationsCentrum Osnabrück (ICO), in dem die Preisverleihung stattfand, beheimatet inzwischen einige Start-ups, die in der Vergangenheit erfolgreich am Ideenwettbewerb teilgenommen haben. „Dies zeigt, dass neben dem Studium und der Lehre aus den Osnabrücker Hochschulen ein erfolgreicher Transfer in die Wirtschaft gelingt. Allein diese Start-ups aus dem Hochschulbereich beschäftigen inzwischen über 20 Personen“, so der Organisator des Wettbewerbs und Gründungsberater Reinhard Hoffmann.

Um die Hürde für Studierende, sich mit dem Thema Selbständigkeit auseinanderzusetzen, zu senken und die Kreativität anzuregen, hat der Gründungsservice 2010 den Ideenwettbewerb ins Leben gerufen. Die Preise werden vom Gründerfonds Osnabrück/Osnabrücker Land e.V. gestiftet. Eine fachkundige Jury, besetzt aus den Präsidien der Hochschulen, Mitgliedern aus dem Gründungsnetzwerk, Persönlichkeiten aus Wirtschaftsorganisationen, dem Gründerhaus, dem Wissens- und Technologie-Transfer sowie dem Gründungsservice, beurteilt die eingereichten Ideenskizzen und wählt so die Gewinner. 

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Julia Ludger
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