Hochschule Osnabrück mit Spitzenplätzen in internationalem Hochschulranking

Beim U-Multirank liegt die Hochschule unter anderem im Bereich der Patent-Anmeldungen mit Partnern aus der Industrie europaweit mit an der Spitze
(lifePR) (Osnabrück, ) Die neuen Ergebnisse des internationalen Hochschulrankings U-Multirank sind jetzt veröffentlicht worden. Mehr als 1.300 Hochschulen aus über 90 Ländern sowie Daten zu mehr als 3.250 Fakultäten und 10.700 Studiengängen umfasst die dritte Ausgabe dieses detailreichen Hochschulvergleichs. Die Hochschule Osnabrück wartet in mehreren Bereichen mit Spitzenplatzierungen auf. In der Kategorie „Industry co-patents“ etwa rangiert die Hochschule laut dem U-Multirank unter 351 Hochschulen in Europa, zu denen Daten vorliegen, auf Rang acht. Zugrunde liegt dieser Kategorie die Anzahl an Patenten, die im Zeitraum 2003 bis 2012 von einer Hochschule gemeinsam mit mindestens einem Partner aus der Industrie beantragt wurde. Als Quelle dient unter anderem die weltweite Patentstatistik-Datenbank PATSTAT des Europäischen Patentamtes.

In der Kategorie der meistzitierten Publikationen steht die Hochschule Osnabrück im Vergleich mit 70 weiteren deutschen Hochschulen, zu denen das Ranking in dieser Kategorie Zahlen bietet, an der zweiten Position. In diesem Bereich wird der Anteil der Forschungspublikationen einer Hochschule erfasst, die zu den ersten zehn Prozent der am häufigsten zitierten Publikationen weltweit zählen – immer im Abgleich mit den weiteren Publikationen in den entsprechenden Forschungsfeldern im selben Jahr.

„Die Ergebnisse dieses sehr aufwendigen und vielschichtigen Vergleichs freuen uns an der Hochschule Osnabrück natürlich sehr“, sagt Prof. Dr. Andreas Bertram, Präsident der Hochschule Osnabrück und Vizepräsident der Hochschulrektorenkonferenz. „Sie sind ein weiterer Beleg für die Leistungsstärke von Fachhochschulen und ihre gute und gesellschaftlich wichtige Positionierung im Wissenschaftssystem“, betont Bertram. „Mit dem U-Multirank lassen sich die Stärken der Fachhochschulen aufzeigen – anwendungsorientiert, in der Region verankert“, erklärt auch Gero Federkeil, Leiter von U-Multirank beim Centrum für Hochschulentwicklung (CHE). „Die Hochschule Osnabrück ist ein gutes Beispiel dafür, dass dieses Profil der deutschen FHs auch international erfolgreich ist.“

Dass die Hochschule Osnabrück prägend für die Region ist, verdeutlicht auch die Kategorie „Art related output“. Sie erfasst, wie viele Konzerte, Ausstellungen, Kunstwerke oder auch Medien-Produktionen vonseiten einer Hochschule angeboten werden oder entstehen, gemessen an der Zahl der Hochschul-Beschäftigten. 473 Hochschulen aus ganz Europa stellten in diesem Bereich Daten für die Jahre 2012 bis 2014 zur Verfügung. Die Hochschule Osnabrück rangiert hier auf Platz 55. In Deutschland liegt sie von knapp 30 Hochschulen an vierter Stelle.

Das U-Multirank erfasst die Dimensionen Studium und Lehre, Forschung, Wissenstransfer, Internationalität und regionales Engagement. Die vollständigen Ergebnisse stehen kostenlos online unter www.umultirank.org zur Verfügung und machen es Interessierten möglich, fundierte Vergleiche zu erstellen. Vergleiche sind sowohl auf der gesamten Hochschulebene als auch für dreizehn ausgewählte Fächer möglich.

U-Multirank wurde von einem unabhängigen internationalen Konsortium unter Federführung des CHE, des Center for Higher Education Policy Studies (CHEPS) an der Universität Twente und des Centre for Science and Technology Studies (CWTS) an der Universität Leiden entwickelt. Das Konsortium wird von Prof. Dr. Frans van Vught (CHEPS) und Prof. Dr. Frank Ziegele (CHE) geleitet. Partner sind zudem die Studierendenberatungsfirma Push (London), die Software-Firma Folge 3 (Hamburg), die Bertelsmann Stiftung sowie weitere nationale Beteiligte.

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Holger Schleper
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