Die FH Osnabrück setzt auf Wachstum

(lifePR) (Osnabrück, ) Die FH Osnabrück hat ihre jährliche Aufnahmekapazität in grundständigen Studiengängen - d. h. ohne Weiterbildungs- und Masterangebote - seit 2005 um rd. 70% steigern können. Sie profitierte dabei vor allem vom Hochschulpakt 2020 mit dem sich Bund und Länder verpflichtet haben, bis zum Jahre 2010 insgesamt 91.000 zusätzliche Studienplätze - 11.200 davon in Niedersachsen - im Vergleich zum Basisjahr 2005 zu schaffen. Hinzu kommt der planmäßige Ausbau des Standortes Lingen/Ems sowie die Übernahme der Beamtenausbildung im Verwaltungsbereich von der kürzlich geschlossenen Fachhochschule für Öffentliche Verwaltung und Rechtspflege in Hildesheim.

Neben dem quantitativen Ausbau in besonders nachgefragten Fächern erweitert die Hochschule ihr Lehrprogramm auch inhaltlich erheblich: So kann man nunmehr in Osnabrück z. B. Industrial Design, Mechatronik, Lehramt für Berufsbildende Schulen in den Fächern Elektro und Metall, Baubetriebswirtschaft, Wirtschaftsingenieurwesen in der Lebensmittelproduktion, Elementarpädagogik, Hebammenwesen oder Logopädie studieren; im Wintersemester 2009 wird der Studiengang Wirtschaftspsychologie folgen.

Die Zahl der Erstsemesterplätze erhöht sich so auf rd. 2400. Hinzu kommen jährlich knapp 500 Plätze in Master- und Weiterbildungsstudiengängen. Angesichts des sprunghaften Ausbaus drängt sich die Frage auf, ob diesem erweiterten Angebot auch die erforderliche Nachfrage gegenüber steht. "Wir sind mit der Bewerbersituation sehr zufrieden", stellt der Präsident der Hochschule, Prof. Dr. Erhard Mielenhausen mit Blick auf die aktuellen Zahlen zum Wintersemester 2008 fest. "Naturgemäß müssen sich die neuen Angebote noch bei den Schülerinnen und Schülern im Einzugsgebiet herumsprechen, gleichwohl dürfte es uns gelingen, auf Anhieb nahezu alle Studienplätze belegen zu können", kennzeichnet Mielenhausen die aktuelle Situation. "Auch im Masterbereich gibt es hier und da noch Anlaufprobleme, die aber bald überwunden sein werden."

Erhöhte sich die Zahl der Bewerberinnen und Bewerber an den Standorten Lingen und Osnabrück bereits im vergangen Jahr um rd. 10%, so stieg sie in diesem Jahr um weitere knapp 15%. Bei konservativer Schätzung für das Sommersemester 2009 erwartet die Hochschule im Studienjahr 2008/09 etwa 10.800 Bewerbungen, wobei die Verteilung auf die einzelnen Studiengänge recht unterschiedlich ausfällt. So beträgt z. B. die Relation in den Fächern "Soziale Arbeit" 14 : 1, "Kommunikationsmanagement" (in Lingen) 13 : 1 und "Ökotrophologie" 9 : 1, während in den ingenieur- und agrarwissenschaftlichen Fächern unter Berücksichtigung der Mehrfachbewerbungen vermutlich jeder Antrag positiv beschieden werden kann. Trotz hervorragender Chancen auf dem Arbeitsmarkt machen viele Schülerinnen und Schüler offensichtlich immer noch einen großen Bogen um diese eher "harten" Fächer.

Als besonders erfreulich bezeichnet Mielenhausen die gute Nachfrage in der Musikpädagogik und auch der junge Standort Lingen hat sich mit einer Bewerberquote von insgesamt 6 : 1 endgültig etabliert. Mit dieser Entwicklung ist die FH Osnabrück auf dem besten Weg, im Jahr 2010 die Marke von 10.000 eingeschriebenen Studierenden zu erreichen. Für die erforderlichen baulichen Erweiterungen steht ab 2009 das Kasernengelände an der Barbarastraße zur Verfügung, gleichwohl sind bis zur Fertigstellung der geplanten Neubauten Zwischenlösungen in Form von Anmietungen erforderlich.

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