Die Energiewende geht weiter / Fachkräftemangel gefährdet Ausbaupfad

(lifePR) (Lüchow, ) Die Energiewende ist in die Jahre gekommen. Und ihre gesetzliche Grundlage, das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG), wird von vielen Seiten kritisiert. Über all dem verständlichen Protest von Betreibern und Verbänden droht eine Information unterzugehen: Auch nach der aktuellen Reform des EEG bleibt es erklärtes Ziel der Bundesregierung, dass 2025 zwischen 40 und 45 Prozent des Stromverbrauchs über Ökostrom gedeckt werden. Derzeit sind es etwa 30 Prozent.

Und auch die Wärmewende soll weitergehen. Der Wärmemarkt macht etwa 40 Prozent des Gesamtenergieverbrauchs in Deutschland aus und verursacht damit 20 Prozent des CO2-Kohlenstoffdioxid-Ausstoßes. Derzeit entspricht nur eine von fünf Heizungen in Deutschland dem Stand der Technik. Die Investitionen in erneuerbare Energien im Gebäudesektor sind sogar rückläufig.

Für die nächste Phase der Energiewende sind damit Tür und Tore geöffnet. Das bedeutet mehr Wettbewerb, mehr Akteursvielfalt und einen weiterhin kontinuierlichen Ausbau. Doch mit einem Problem hat die Branche auf absehbare Zeit stark zu kämpfen: der Fachkräftemangel. Insbesondere hochqualifizierte Fach- und Führungskräfte wie zum Beispiel Ingenieure und Masterabsolventen sind überdurchschnittlich stark gefragt. In einem Branchenszenario des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) werden rund 500.000 Arbeitsplätze im Bereich der erneuerbaren Energien für das Jahr 2020 prognostiziert. Ähnlich fällt die Schätzung des Zentrums für Wirtschaftsforschung (ZEW) aus: Jedes Prozent Anteil der deutschen Industrie am Weltmarkt für erneuerbare Energien schafft rund 24.000 neue Arbeitsplätze.

Ein Studium der erneuerbaren Energien aufzunehmen, wird daher zunehmend attraktiver. Wer sich für ein flexibles, berufsbegleitendes Masterstudium interessiert, ist bei der Akademie für erneuerbare Energien genau an der richtigen Adresse. „Unsere Studierenden erwerben das Wissen und die Fähigkeiten, den Einsatz erneuerbarer Energien kompetent zu planen, Anlagen zur Nutzung erneuerbarer Energien wirtschaftlich und technisch sinnvoll zu betreiben und deren Nutzungsmöglichkeiten beurteilen zu können“, erklärt Akademie-Geschäftsführer Joachim Gutmann.

Die erneuerbaren Energien bieten ein sehr vielseitiges Arbeitsfeld in den unterschiedlichsten Wirtschaftszweigen. „Die Mischung aus Technik und Wirtschaft, praktischer Anwendung und wissenschaftlicher Expertise macht unseren Masterstudiengang besonders interessant“, fügt Gutmann ergänzend hinzu.

Der nächste Studiengang startet übrigens zum Wintersemester 2016/2017. Bewerbungen können jedoch nur noch bis zum 15. Juli 2016 eingereicht werden.
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