Smartphone-Abstinenz, Enthaltsamkeit und ein halbes Jahr ohne Alkohol: Das würden Münchner für einen Wiesn-Tisch und Freibier tun

Große HolidayCheck Oktoberfest-Umfrage unter 1.029 Münchnern
Smartphone-Abstinenz, Enthaltsamkeit und ein halbes Jahr ohne Alkohol: Das würden Münchner für einen Wiesn-Tisch und Freibier tun (lifePR) (Bottighofen, ) Bald ist es wieder soweit – das größte Volksfest der Welt lockt Menschen von nah und fern in die bayerische Landeshauptstadt. Und auch für viele Münchner selbst stellt das Traditionsfest ein Highlight im Kalender dar. Wie weit ihre Liebe zur Wiesn geht, hat HolidayCheck in einer repräsentativen Umfrage herausgefunden. Für einen Abend-Tisch und Freibier in einem Zelt ihrer Wahl am Wochenende würde knapp die Hälfte Entbehrungen in Kauf nehmen. Lobenswert: Bei aller Liebe zum Fest sind über 80% der Umfrageteilnehmer am Folgetag immer brav ihren Verpflichtungen nachgegangen.

Bereitschaft zur Alkoholabstinenz sinkt mit dem Alter

Um spontan einen Abend-Tisch und Freibier zu bekommen, wäre knapp die Hälfte der Münchner (49 Prozent) bereit, eine Gegenleistung zu erbringen. 21 Prozent von ihnen würden die Geburtstagsfeier der Schwiegermutter sausen lassen – wobei der Anteil der Männer hier höher ist als der der Frauen. Nach dem Oktoberfest ein halbes Jahr keinen Alkohol zu trinken, wäre für 16 Prozent der Befragten in Ordnung. Je jünger, desto eher ist die Abstinenz eine Option: Während jeder Dritte unter den 18- bis 24-Jährigen darin einwilligen würde, sind nur sieben Prozent der über 55-Jährigen dazu bereit.

Männer verzichten eher auf Smartphone und Sex als Frauen

Einen Monat ohne das Smartphone leben – darauf würden sich 12 Prozent der Befragten einlassen. Unter ihnen fast doppelt so viele Männer wie Frauen. Weitere 12 Prozent könnten sich vorstellen, vier Wochen lang enthaltsam zu leben, wobei auch hier mehr Männer (14 Prozent) als Frauen (zehn Prozent) Bereitschaft signalisieren.

Im Dortmund-Trikot auf die Wiesn oder nackt über den Marienplatz

Für Tisch und Freibier im Zelt ihrer Wahl würden 12 Prozent der Umfrageteilnehmer einen Monat lang im Dirndl oder in Lederhosen zur Arbeit gehen. Acht Prozent würden sich sogar mit einem Dortmund-Trikot auf die Wiesn trauen und sechs Prozent eine Glatze rasieren – unter ihnen immerhin fünf Frauen! 23 der befragten Münchner würden nicht lange zögern und nackt über den Marienplatz laufen und 22 sich das Bayern-Wappen tätowieren lassen, um das verlockende Angebot wahrnehmen zu dürfen.

Wer feiern kann, der kann auch arbeiten!

Diese Aussage unterschreibt die Mehrheit der Münchner laut der repräsentativen Umfrage von HolidayCheck. Denn nur elf Prozent der Befragten haben nach dem Oktoberfestbesuch schon einmal in der Arbeit, der Schule oder der Uni gefehlt. Trotz der ein oder anderen Mass Bier sind 81 Prozent am nächsten Tag immer brav ihren Pflichten nachgegangen. Allerdings verhalten sich die Frauen verantwortungsbewusster als die Männer: Nur sieben Prozent der Umfrageteilnehmerinnen sind nach der Wiesn schon mal im Bett liegen geblieben oder haben sich anderweitig erholt – sie waren jedenfalls nicht im Büro. Bei den Männern ist der Anteil mit 15 Prozent mehr als doppelt so hoch.

Der Tag danach: Ehrlichkeit vor Krankheit

Ehrlich währt am längsten – findet fast die Hälfte der befragten Münchner, wenn es gilt, das Fehlen am Tag nach dem Oktoberfestbesuch zu begründen: 45 Prozent verzichten von vornherein auf eine an den Haaren herbeigezogene Ausrede gegenüber Arbeitgeber, Lehrer oder Dozent. 37 Prozent hingegen würden eine Krankheit vorschieben. Diese Ausrede ist besonders beliebt bei den 18- bis 24-Jährigen, von denen sich ganze 65 Prozent nach einer durchzechten Nacht auf der Theresienwiese krank melden würden. Weniger beliebt sind die Ausreden Home-Office, Krankheit des Kindes, Wasserrohrbruch oder MVG-Verschulden.

Informationen zur Umfrage

Alle Daten, soweit nicht anders angegeben, sind von der YouGov Deutschland GmbH bereitgestellt. An der Befragung zwischen dem 11. August und dem 18. August 2016 nahmen 1029 Personen aus München und der Metropolenregion München teil. Die Ergebnisse wurden gewichtet und sind repräsentativ für die Bevölkerung der Metropolregion München ab 18 Jahren.

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