Ritterliche Tugenden im Alten Orient - Edelmut, Tapferkeit und mystische Suche

Sind Tugenden wie Edelmut, Maßhalten, Tapferkeit und Ehre – der Verhaltenskodex für Ritter in der arabischen wie in der christlichen Welt – auch heute noch erstrebenswerte Ziele?
Ritterliche Tugenden im Alten Orient - Buchcover (lifePR) (Weinstadt, ) Nicht nur im christlichen Abendland gab es Ritterorden und eine höfische Kultur, auch im Alten Orient lebten im Mittelalter Menschen nach den Grundsätzen einer ritterlichen Ethik. Sind Tugenden wie Edelmut, Maßhalten, Tapferkeit und Ehre – der Verhaltenskodex für Ritter in der arabischen wie in der christlichen Welt – auch heute noch erstrebenswerte Ziele? Darüber nachzudenken ist für unsere zweckorientierte, materialistisch eingestellte Gesellschaft, die den Verlust ethischer Werte und Ideale beklagt, eine lohnende Herausforderung!

„Ich werde das Wissen, das ich habe, über den Weg der Wahrheit, Ehre, Gerechtigkeit und Freigebigkeit – kurz: über den Weg der Ritterlichkeit – niederschreiben. Diese Worte sind mein Vermächtnis für dich. Mögen sie dir leuchten als Fackel in der Dunkelheit.“ Königin Belacane stirbt. Mit letzter Kraft verfasst sie ein Vermächtnis, das ihren neugeborenen Sohn Feirefiz auf dem Pfad seines Lebens begleiten soll. Ihre Ratschläge beruhen auf den Richtlinien von futuwwa, einer Sufi-Tradition der mystischen Ritterschaft, die bis auf den Propheten Abraham zurückgeht.

Pir Zia Inayat-Khan beschreibt in der Rahmenhandlung, wie sich die beiden Kulturen, dem christlichen Abendland und der Welt des Islam, der Stand der Ritter herausgebildet und Ritterlegenden geführt hat. Im Parzival-Epos verbinden sich dei beiden Ritterkulturen in den Figuren des Parzival und seines Halbbruders Feirefiz. Sie haben beiden denselbenVater, aber Mütter aus verschiedenen Kulturen.

Stimmen zum Buch

„Dieses Buch ist ein Juwel. Seine gefühlvolle und tief anrührende Weisheit kommt aus dem Herzen, das Ost und West vereint. Der Inhalt spricht die edelsten Seiten in uns an. Sie verdienen unsere Wertschätzung.“ (Llewellyn Vaughan-Lee).
 

„Ritterliche Tugenden im Alten Orient ist eine geniale Darstellung der Sufi-Lehren, in kunstvoller Weise zum Ausdruck gebracht durch eine Gestalt aus dem tiefsinnigsten der mittelalterlichen Ritterromane rund um den Gral. Eine überraschende und inspirierende Leseerfahrung!“

Carl W. Ernst, Autor von How to Read the Qur’an

"Ein großartiges Buch, das die Leser reich beschenkt. Es gibt einen tiefen Einblick in die täglichen Herzübungen des Islam und ist ein wundervolles Schatzhaus der Weisheit für alle Reisenden. Möge es die Leser und Leserinnen inspirieren und dazu anregen, wie Prinzen und Prinzessinnen zu werden!"

Stephen Hirtenstein, Autor von The Unlimited Mercifier

"Dieses Buch lehrt den edlen, heiligen Weg des Lebens, das einzig lebenswerte Leben, das Leben, für das wir erschaffen wurden. Es ist ein Buch, das Eltern ihren Kindern und Lehrer ihren Schülern schenken sollten."

Shaykha Fariha Fatima al-Jerrahi

"Pir Zia Inayat-Khans neues Buch ist ein schöner und wesentlicher Beitrag zur spirituellen Literatur unserer Zeit. In diesem Werk webt Pir Zia die tiefsinnigen Lehren aus der Sufitradition in den imaginativen Kontext der mittelalterlichen Parzivalssage. Ein Weiser, der im Buch zitiert wird, sagt: 'Ein junger Ritter hat keine Feinde.' In der Tat! Keine Feinde, denn alle Feinde wurden von ihm nicht nur besiegt, sondern erlöst. Hier wird ein Beispiel spiritueller Ritterschaft präsentiert, in der es nicht um den Sieg über einen äußeren Feind geht, sondern um die Güte und Schönheit, die sich im Herzen entwickeln, wenn wir unsere eigenen inneren Dämonen besiegt haben. Dieses Buch ist ein Muss für die Suchenden in allen spirituellen Traditionen."

Omid Safi, Autor von Memories of Muhammad: Why the Prophet matters

"Dieses Buch enthält eine so große Tiefe und Schönheit, dass man nur jeden möglichen Leser ermuntern kann, es zu lesen, weil es die Wirklichkeit in unsere entwirklichte Welt zurückbringt."

Peter Kingsley, Autor von A Story Waiting to Pierce You and Reality

Über den Autor

Pir Zia Inayat-Khan ist ein Gelehrter und Lehrer des Universalen Sufismus in der Tradition seines Großvaters Hazrat Inayat Khan. Er erhielt seinen Bachelor-Abschluss (Hons) in Persischer Literatur von der London School of Oriental and African Studies; an der Duke University in Durham, North Carolina, machte er seinen Master of Arts und promovierte in Religionswissenschaften.

Pir Zia ist Präsident des Inayati-Ordens und Gründer der Suluk Academy, einer Schule für kontemplative Studien in den USA und in Europa. Zusammen mit Shaik al-Mashaik Mahmood Khan leitet er den Ritterorden der Reinheit. Er lebt mit seiner Frau und zwei Kindern in New Lebanon im Staat New York.

Über den Herausgeber: Der Inayati-Orden Deutschland

Der Inayati-Orden Deutschland e.V. (ehemals Sufi-Orden Deutschland e.V.) widmet sich als gemeinnützige Organisation der Verbreitung der Botschaft von Hazrat Inayat Khan, der im Jahre 1910 als erster den Sufismus in die westliche Welt brachte. Die Sufi-Botschaft verkündet das Wissen von der göttlichen Einheit – aller Völker, aller Religionen, und allen Daseins – und die Religion des Herzens, erwacht zur Schönheit in der gesamten Schöpfung.

Diese Weisheitslehre von Liebe, Harmonie, Schönheit und spiritueller Freiheit wurde von dem begnadeten indischen Musiker und Sufilehrer Hazrat Inayat Khan begründet, von Pir Vilayat Inayat Khan weiter entwickelt und wird seit 2004 von Pir Zia Inayat-Khan und vielen Schülerinnen und Schülern weltweit verbreitet. Sie bildet die geistige Grundlage zur Persönlichkeitsentwicklung der einzelnen Mitglieder unserer Gemeinschaft und ist Inspiration für vielseitige Aktivitäten unserer international vernetzten Organisation.

Ritterliche Tugenden im Alten Orient
| Edelmut, Tapferkeit und mystische Suche | Verlag Heilbronn 2016 | 184 Seiten | gebunden | ISBN 978-3-936246-25-4 | € 19,80

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