Hightech für Zukunftsmacher in Bretten: InnoTruck des BMBF besucht das Edith-Stein-Gymnasium

Der InnoTruck des Bundesforschungsministeriums in der Außenansicht mit einer Schülergruppe (lifePR) (Berlin, ) Am 12. und 13. Juli 2017 zeigt die Initiative InnoTruck des Bundesforschungsministeriums auf dem Schulhof des Edith-Stein-Gymnasiums mit einer interaktiven Ausstellung, warum technische Innovationen und die Forschung für unsere Zukunft so wichtig sind. Im Inneren des doppelstöckigen Hightech-Trucks können angemeldete Schulklassen an Multimediaführungen teilnehmen, praxisnah experimentieren und mit den begleitenden Wissenschaftlern über Perspektiven in Technik-Berufen ins Gespräch kommen. Während der „Offenen Tür“ am Mittwoch von 14.00 bis 17.00 Uhr und am Donnerstag von 12.15 bis 13.30 Uhr sind alle interessierten Bürger und Eltern sowie umliegende Schulen am Stellplatz im Breitenbachweg 15 eingeladen. Der Eintritt ist frei.

Wie wird aus einer guten Idee eine erfolgreiche Innovation? Was versteht man überhaupt unter Innovationen? Wozu sind sie gut – und sind auch Risiken mit ihnen verbunden? Antworten auf diese und andere wichtige Fragen gibt der InnoTruck: Als „Innovations-Botschafter" des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) macht das doppelstöckige Ausstellungsfahrzeug auf seiner Deutschland-Reise auch Station auf dem Schulhof des Edith-Stein-Gymnasiums in Bretten. Dabei zeigt die Ausstellung anschaulich, welche Rolle Entwicklungen aus den sogenannten „MINT-Fächern (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik) in unserem Alltag spielen.

Auf Grundlage der neuen Hightech-Strategie der Bundesregierung fördert das BMBF damit den öffentlichen Dialog über die Frage, wie Innovationen im Bereich der Zukunftstechnologien vorangetrieben werden sollen, um ihren größtmöglichen gesellschaftlichen Nutzen zu entfalten. Bei Veranstaltungen vor Ort im InnoTruck können sich interessierte Bürgerinnen und Bürger untereinander und mit Experten austauschen.

Moderne Ausstellung für innovative Themen

Auf zwei Stockwerken und rund 100 m² Ausstellungsfläche bietet sich allen Besucherinnen und Besuchern eine spannende und multimediale Entdeckungsreise von der Forschung über die Technologie und die Anwendung bis hin zu Berufsbildern und Mitmachangeboten. Dank moderner Präsentationstechniken wie Virtual und Augmented Reality-Anwendungen lautet die Devise nicht nur Anschauen, sondern auch Anfassen und Ausprobieren. Für Fragen und individuelle Führungen wird der InnoTruck von zwei wissenschaftlichen Mitarbeitern begleitet.

Innovationen anschauen, anfassen und ausprobieren

Am Beispiel von mehr als 80 überwiegend interaktiv gestalteten Exponaten lernen Schülerinnen und Schüler des Edith-Stein-Gymnasiums, an welchen technischen Lösungen in Deutschland aktuell geforscht wird und wozu diese Entwicklungen dienen sollen. Dabei erfahren sie auch, worauf es in technischen Berufen ankommt, wie Ingenieure oder Forscher denken und welche Ausbildungs- und Studienwege interessante Perspektiven für die persönliche Karriereplanung versprechen.

Wie man beispielsweise die Nanotechnologie nutzen kann, um Energie nach dem Vorbild der Pflanzen zu gewinnen, lernen Schülerinnen und Schüler beim Bau einer sogenannten „Grätzelzelle". Unter Einsatz einfacher Hilfsmittel wie Hibiskusblütentee, Bleistiftgraphit und nanobeschichteten Glasplättchen entsteht bei einem Experimentier-Workshop eine voll funktionstüchtige Farbstoffsolarzelle.

Bei geführten Themenrundgängen erfahren angemeldete Schülergruppen innerhalb einer Schulstunde, welche Bedeutung Innovationen für unsere Gesellschaft haben. Ein Kurzvortrag durch die wissenschaftlichen Begleiter führt in das Thema ein, anschließend werden ausgewählte Themenschwerpunkte anhand anschaulicher Highlight-Exponate erläutert.

Offene Tür: Wissen zum Mitnehmen

Neben angemeldeten Schulklassen des Edith-Stein-Gymnasiums sind in Bretten auch alle interessierten Bürgerinnen und Bürger zu einem Besuch in der mobilen Erlebniswelt eingeladen. Während der „Offenen Tür" am Mittwoch, den 12. Juli, von 14.00 bis 17.00 Uhr und am Donnerstag, den 13. Juli, von 12.15 Uhr bis 13.30 Uhr steht der InnoTruck allen Forschernaturen offen, die sich in der Ausstellung oder im Gespräch mit den wissenschaftlichen Betreuern Eva Zolnhofer und Dr. Dominik Klinkenbuß informieren möchten. Die beiden Wissenschaftler beantworten sowohl individuelle als auch allgemeine Fragen rund um die Forschungs- und Anwendungsgebiete im Bereich der Zukunftstechnologien. Der Eintritt ist frei.

Die BMBF-Initiative „InnoTruck"

„InnoTruck – Technik und Ideen für morgen": Mit dieser deutschlandweiten mobilen Informationsinitiative fördert das Bundesministerium für Bildung und Forschung ab Frühjahr 2017 den öffentlichen Dialog über die Frage, wie Innovationen im technisch-naturwissenschaftlichen Bereich vorangetrieben werden sollen, um ihren größtmöglichen Nutzen zu entfalten. Im Mittelpunkt der crossmedialen Initiative steht der InnoTruck – eine mobile Ausstellungs- und Erlebniswelt. Auf zwei Ebenen und mit mehr als 80 Technik-Exponaten stellt sie die sechs Zukunftsaufgaben, welche im Rahmen der Hightech-Strategie der Bundesregierung als besonders bedeutsam definiert werden in den Mittelpunkt. Unterstützt von multimedialen Inhalten und einfachen Experimenten zeigen die wissenschaftlichen Betreuer, welche Technologien in welchen Bereichen die bedeutendsten Entwicklungen versprechen, wie aus einer Idee eine Innovation mit echtem Mehrwert für die Gesellschaft wird und wo sich vor allem für Jugendliche interessante Berufsaussichten ergeben. Der InnoTruck besucht in Zusammenarbeit mit lokalen Veranstaltungspartnern neben Schulen auch Marktplätze, Technik- und Wissenschaftsevents sowie Hochschulen und Messen in ganz Deutschland.

Kontakt

BMBF Bundesministerium für Bildung und Forschung
Kapelle-Ufer 1
D-10117 Berlin
Daniel Wintzheimer
FLAD & FLAD Communication GmbH

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