Ausbildereignungsschein – wertvolle Tipps und nützliche Facts!

Vorbereitung auf Prüfung an ebam Akademie Berlin
(lifePR) (München, ) Wer in Deutschland ausbilden möchte, muss seit 2009 seine berufs- und arbeitspädagogische Eignung durch einen Nachweis oder ein Zeugnis belegen. Der Ausbildereignungsschein berechtigt und qualifiziert zur fachlichen Ausbildung junger Fachkräfte im Betrieb.

Wie erhält man den Ausbildereignungsschein?

Für diesen Schein gibt es eine Ausbildung, sie heißt Ausbildung für Ausbilder, kurz AdA. Darin werden angehende Ausbilder auf die verantwortungsvolle Aufgabe der Ausbildung hin geprüft. Die Qualifikation durch den AdA-Schein ist übrigens bundesweit genormt, überall gleich und kann bei der IHK absolviert werden.

Wer darf Ausbilder werden? Was gibt es für Voraussetzungen?

Für die Prüfung selbst gibt es keine besonderen Voraussetzungen – nicht mehr. Am Stichtag 01.08.2009 wurde die Verordnung der Ausbildereignung reformiert. Seitdem sind lediglich die fachliche Qualifikation (abgeschlossene Ausbildung oder Berufserfahrung) und die persönliche Eignung Voraussetzung für das Erlangen des Ausbildereignungsscheines. Diese beiden Grundvoraussetzungen werden in der Prüfung getestet.

Wie gestaltet sich die Prüfung?

Die Prüfung wird in regelmäßigen Abständen bundesweit von den örtlichen IHKs geprüft. Der Großteil der Prüfungen findet am ersten Dienstag des Monats statt. Zuständig ist grundsätzlich die IHK am Wohnort des Teilnehmers. Da die Nachfrage sehr groß ist, empfiehlt es sich, rechtzeitig einen Prüfungsplatz zu organisieren. Geprüft wird theoretisch und praktisch – die schriftliche Prüfung dauert circa drei Stunden und bezieht sich auf alle vier Handlungsfelder.

Die vier Handlungsfelder sind:
1. Ausbildungsvoraussetzungen prüfen und Ausbildung planen
2. Ausbildung vorbereiten und bei der Einstellung von Auszubildenden mitwirken
3. Ausbildung durchführen
4. Ausbildung abschließen

Im praktischen Teil hat man als Prüfling die Wahl zwischen einem Rollenspiel oder einer Präsentation. Laut Statistik wählen 98 Prozent das Rollenspiel, an dem die Durchführung einer Situation demonstriert werden soll.

Wann hat man die Prüfung bestanden?

Die Prüfung muss in beiden Teilbereichen – theoretisch und praktisch – mindestens mit der Note „ausreichend“ abgeschlossen werden, um als bestanden zu gelten. Wer dies nicht schafft, hat zwei Chancen, die Prüfung zu wiederholen. Insgesamt dauert die Prüfung ca. 3 Stunden, wobei der größte zeitliche Anteil auf die Beantwortung der Fragen im theoretischen Teil entfällt. Der praktische Teil dauert in der Regel ca. 30 Minuten.

Welche Aufgaben hat man als Ausbilder?

Ist die Prüfung geschafft und sind die vier grundsätzlichen Kernkompetenzen eines angehenden Ausbilders bestätigt, stellt sich die Frage: Was kann man jetzt mit dem Ausbildereignungsschein machen? Natürlich ausbilden, und damit eine wichtige Rolle im eigenen Unternehmen einnehmen, sowie auch im Leben junger Menschen. Genau diese Doppelrolle ist es, die die fachliche und persönliche Prüfung während der AEVO so wichtigmacht.

Wie kann man sich auf die Prüfung vorbereiten?

Die ebam Akademie bietet eine kompakte Vorbereitung auf die Prüfung als Vollzeitkurs an. Erfahrene Referenten wissen genau, worauf es bei der Prüfung ankommt und bereiten an vier Tagen punktgenau auf diese vor.

Der nächste Vollzeitkurs in Berlin startet am Montag, den 14.08.2017.

Information und Anmeldung unter http://www.ebam.de/kurse/14502-ausbildereignungspr-fung-nach-aevo-kurzlehrgang-berlin-ada/2017-08-14/

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Veronika Preissler

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