Versierte betriebswirtschaftliche Planung ist entscheidend

Ein Gastbeitrag von Burkhard Küpper
(lifePR) (Berlin, ) Ohne professionelle Finanz- und Ertragsplanung können auch stabile gastgewerbliche Betriebe in Schwierigkeiten geraten. Unternehmer kennen dann die wirklichen Notwendigkeiten nicht und können keine substanziellen Entscheidungen treffen.

In Hotellerie und Gastronomie herrscht oft Stress, und das nicht zu wenig. Und zwar derart, dass viele Geschäftsführer nicht nur administrativ und strategisch tätig werden, sondern regelmäßig auch in die operative Arbeit am Gast eingebunden sind – sei es in der Küche, am Empfang oder auch im Service. Oder, auch das sieht man immer wieder, überall und das am besten gleichzeitig. Deshalb zeigt die Praxis, dass wichtige unternehmerische Tätigkeiten und Überlegungen oft zu kurz kommen. Die Folge: Es findet kaum echte Planung statt, und auch kaufmännisch-fiskalische Entscheidungen werden eher aus der Hüfte getroffen.

Das kann natürlich auf Dauer gefährlich werden. Denn damit Unternehmen dauerhaft betriebswirtschaftlich erfolgreich funktionieren, kommt es nicht allein auf stetige Umsätze und die daraus resultierenden Erlöse an. Diese müssen auch im Rahmen einer Finanz- und Ertragsplanung vernünftig geplant werden, damit Betriebe unter anderem nicht in Liquiditätsschwierigkeiten geraten und ihre Existenz langfristig sichern können. Wenn die Finanz- und Ertragsplanung unsauber oder vielleicht sogar überhaupt nicht erarbeitet worden ist, stimmt womöglich die Rentabilitätsvorschau nicht mehr. Und das wiederum kann dazu führen, dass das Jahresbudget nicht haltbar ist, notwendige Investitionen nicht durchgeführt werden können oder auf einmal eine finanzielle Lücke entsteht, die dann wiederum nur durch einen (teuren) Kontokorrentkredit gestopft werden kann. Und das alles, weil sich nicht mit Sorgfalt um die Finanz- und Ertragsplanung gekümmert worden ist.

Es ist aber auch zugleich Aufgabe des Steuerberaters, einen Hotelier oder Gastronomen eng bei dieser Aufgabe zu begleiten. Nur so wird sich ein Unternehmen dauerhaft in der Gewinnzone halten. Zur umfassenden Finanz- und Ertragsplanung gehört beispielsweise der monatliche Soll-Ist-Vergleich, um die Prognosen mit den tatsächlichen Erträgen abzugleichen. So wissen Steuerberater und Unternehmer immer, wo er steht, was sich wie entwickelt hat und ob er seine Planungen für das Jahr auf Liquiditäts- und Kapitalbedarfsseite erfüllen kann oder ob eben Anpassungen und Neuausrichtungen notwendig sind. Diese können dann schnellstmöglich durchgeführt werden.

Der monatliche Soll-Ist-Vergleich geht einher mit einer darauf abgestimmten Buchführung. So ist es wichtig, dass Buchungen regelmäßig vorgenommen werden, also in einem monatlichen Rhythmus. Das verhindert Ausschläge nach oben und unten und Probleme in der Bilanz, denn auf diese Weise sind Erträge und Kosten gleichmäßig übers Jahr verteilt. Ebenfalls sind Abschreibungen, Bestandsveränderungen oder Sonderzahlungen wie das Weihnachtsgeld von hoher Bedeutung für die Finanz- und Ertragsplanung.

Der dauerhaften, engen Zusammenarbeit zwischen gastgewerblichem Unternehmer und Steuerberater kommt also hinsichtlich der Finanz- und Ertragsplanung eine erhebliche Bedeutung zu. Diese ist entscheidend für den Erfolg des Unternehmens – gerade auch dann, wenn der Hotelier oder Gastronom sehr stark in die operative Arbeit eingebunden ist. Die professionelle Planung und Begleitung gibt Ruhe und Gelassenheit.



Über den Gastautor:

Burkhard Küpper ist geschäftsführender Gesellschafter der auf gewerbliche Mandate spezialisierten Steuerberatungsgesellschaft Albers & Kollegen aus Hilden (www.steuerberatung-albers.de), der Faerber & Küpper Steuerberatungsgesellschaft aus Hilden (www.faerber-kuepper.de) und der KD Steuerberatungsgesellschaft aus Dortmund (www.steuerberatung-kd.de). Die Gesellschaften begleiten mittelständische Unternehmen aus ganz Deutschland – unter anderem Hoteliers und Gastronomen – bei allen steuerlichen und betriebswirtschaftlichen Fragen und besitzen besondere Kompetenzen in der Restrukturierung von Unternehmen. Ebenso arbeiten die Kanzleien mit einer Volldigitalisierung der Belege.

Quelle:
http://pregas.de/...

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