Team der TH Wildau siegte mit dem Eigenbau "SUNcaTcHer" bei der internationalen Solar Regatta in Kaliningrad/Russland

Christopher Brüllke präsentiert stolz den Siegerpokal / © PortNews.ru (lifePR) (Wildau, ) Nach dem Sieg bei der 7. Europäischen Solarboot-Regatta auf dem brandenburgischen Werbellinsee hatte das Team der Technischen Hochschule Wildau mit seinem Eigenbau „SUNcaTcHer“ auch bei der Internationalen Solar Regatta vom 20. bis 23. Juli 2017 in Kaliningrad/Russland die Nase vorn. Die vom russischen Nationalen Zentrum für Ingenieurwettbewerbe und der Staatlichen Technischen Universität Kaliningrad organisierten Rennen verfolgten das Ziel, umweltfreundliche Antriebstechniken und den Einsatz erneuerbarer Energien für den Wassertransport zu erproben, moderne Materialien für die Konstruktion zu nutzen und dies mit einem zukunftsweisenden Design zu verbinden. Außerdem sollte damit ein Beitrag zur Verbesserung des öffentlichen Bewusstseins für Umweltkultur und Ökologie geleistet werden.

Das Solarboot „SUNcaTcHer“ wurde in den letzten Monaten von Studierenden der Studiengänge Automatisierungstechnik und Maschinenbau weiterentwickelt und optimiert. Bei den spannenden Rennen auf dem Oberteich nahe dem Zentrum Kaliningrads setzte sich der „SUNcaTcHer“ mit Christopher Brüllke am Steuer gegen starke Konkurrenz aus Russland, Deutschland und Ungarn durch. Insgesamt waren 13 Mannschaften an den Start gegangen.

Hintergrund:

Interaktion und Integration sind die Kernbotschaften des studentischen Forschungs- und Nachhaltigkeitsprojektes „Solarboot SUNcaTcHer“ an der TH Wildau. Damit sollen in der Ingenieurausbildung die theoretischen Inhalte speziell der Nutzung regenerativer Energien mit einem Mehr an praktischem Verständnis nachhaltig verknüpft werden.

Die nächste Bewährungsprobe für die fachlichen Fähigkeiten der Automatisierungstechnik- und Maschinenbau-Studierenden steht bereits unmittelbar bevor: Am 8. und 9. September 2017 findet die „Haus-Regatta“ der TH auf der Dahme bei Wildau statt. Solarboot-Enthusiasten aus dem In- und Ausland werden sich dort zum dritten Mal treffen und ihre Konstruktionen unter Wettkampfbedingungen testen. Bereits 19 Teams haben sich angemeldet.

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