Porsche Macan, Cayenne - Manipulationen, was Geschädigte jetzt wissen müssen

(lifePR) (Lahr, ) Bundesverkehrsminister Dobrindt gab erst kürzlich bekannt, dass Fahrzeuge der Porsche AG manipuliert seien. Es handelt sich dabei um den Porsche Cayenne, für den derzeit ein Zulassungsstopp gilt und für den das KBA einen Rückruf angeordnet hat. Bereits im letzten Jahr wurden Besitzer des Porsche Macan angeschrieben und darum gebeten, ihr Fahrzeug in die Werkstatt zu bringen, damit der neue Softwareupdate aufgespielt werden kann. Zuvor gab es offensichtlich Unregelmäßigkeiten mit dem Thermometer.
Rücktritt erklären und Fahrzeug zurückgeben

Die im Abgasskandal führende Kanzlei Dr. Stoll & Sauer Rechtsanwaltsgesellschaft mbH hat aufgrund dieser Ereignisse zwischenzeitlich für Porsche Geschädigte Klagen gegen Porschezentren und gegen die Porsche AG eingereicht. Die Besitzer der Modelle Cayenne und Macan wollen ihre Fahrzeuge ohne Zahlung einer Nutzungsentschädigung zurückgegeben. Es ist Geschädigten zu raten, das Softwareupdate nicht hinzunehmen. Bereits im eigentlichen VW Abgasskandal berichten zahlreiche Geschädigte VW Fahrer, dass es nach dem Softwareupdate zu ganz erheblichen Problemen kam, wie z.B. Minderleistung, Mehrverbrauch, Motorschäden, Verstopfung der AGR Ventile etc. Auch zahlreiche Experten sind der Ansicht, dass eine Nachbesserung durch ein Softwareupdate Nachteile für das Fahrzeug mit sich bringt.

Es ist den Geschädigten daher dringend zu empfehlen, sich auf Update nicht einzulassen und stattdessen ihr Fahrzeug zurückzugeben. Die Chancen stehen sehr gut. Die Kanzlei Kanzlei Dr. Stoll & Sauer Rechtsanwaltsgesellschaft mbH klagt vor dem Landgericht Stuttgart. Das Landgericht Stuttgart hat erst kürzlich unter den Aktenzeichen 20 O 425/16 und 12 O 386/16 zwei Urteile im VW Abgasskandal erlassen. In einem Verfahren konnte ein Geschädigter ohne Fristsetzung aufgrund der Manipulationen an seinem Fahrzeug zurücktreten, in dem anderen Fall erhielt er einen Minderungsbetrag aufgrund der Manipulationen. Dies zeigt, dass das Gericht in Stuttgart positiv gestimmt ist für die Geschädigten.

Es ist den Geschädigten daher dringend anzuraten, sich zur Wehr zu setzen und Ihre Ansprüche geltend zu machen. Die Kanzlei Dr. Stoll & Sauer Rechtsanwaltsgesellschaft mbH vertritt bereits mehr als 100 Geschädigte von Porsche. Insgesamt vertritt die Kanzlei im Abgasskandal mehr als 35.000 Geschädigte und hat bereits mehr als 3400 Klagen bundesweit eingereicht.

Weitere Informationen unter: www.vw-schaden.de

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