Alko-Testaktion beim Oktoberfest

Wiesn-Besucher nehmen lieber öffentliche Verkehrsmittel
Fand großes Interesse bei der KS-Alko-Testaktion: die sogenannte Rauschbrille für Nüchterne zur Simulation eines alkoholisierten Zustands (lifePR) (München, ) Beim Münchner Oktoberfest, dem größten Bierfest der Welt, fließen einige Millionen Maß Gerstensaft durch durstige Kehlen. Dennoch bleiben viele Festbesucher nüchtern. So jedenfalls das Fazit der traditionellen freiwilligen Alko-Testaktion des Automobilclubs KRAFTFAHRER-SCHUTZ e.V. (KS). Schon seit etlichen Jahren bietet der KS Festbesuchern die Möglichkeit, anonym und kostenlos ihren Alkoholpegel messen zu lassen. Allerdings mussten die Sicherheitsexperten des Clubs diesmal bei einer jungen Frau mit 1,86 Promille den höchsten in all den Jahren gemessenen Wert registrieren.

Für einige Probanden war es der erste Alko-Test überhaupt. Bei der Aktion hatten sie auch die Möglichkeit, sich über Alkoholwirkung, Grenzwerte und vieles mehr zu informieren, was besonders für ausländische Besucher von Interesse war. Wer nüchtern war, konnte einen Zustand bei 1,3 Promille mit einer so genannten Rauschbrille simulieren. Dabei sind sowohl das Laufen entlang einer Linie wie auch das Aufheben einzelner Tennisbälle außerordentlich schwierig.

Die nicht repräsentative KS-Sicherheitsaktion, die auch diesmal ein voller Erfolg war, zeigte, dass die gemessenen Alkoholwerte auf dem Niveau des Vorjahres lagen, auch wenn etliche Teilnehmer völlig nüchtern waren. Kein Alkoholisierter wollte sich ans Steuer setzen, auch nicht mit niedrigen Promillewerten. Die meisten gaben an, öffentliche Verkehrsmittel benutzen zu wollen.

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