Nicht nur Porsche: Auch Maserati und Jaguar wandeln sich zu SUV-Marken

Porsches SUV-Anteil schon auf 68 Prozent gestiegen
(lifePR) (Stuttgart, ) Nicht nur Porsche, auch andere Autohersteller, die eigentlich für sportliches Fahren stehen, haben sich zu SUV-Marken gewandelt. Nach den aktuellen Verkaufszahlen hat es jetzt auch Maserati erwischt: Bei den Italienern ist der SUV Levante das verkaufsstärkste Modell, berichtet die Zeitschrift auto motor und sport.

Der Levante, erst im Frühjahr 2016 auf den Markt gekommen, hat im ersten Halbjahr 2017 die eleganten Sportmodelle wie Quattroporte, Ghibli und GranTurismo schon überholt. Fast die Hälfte des Maserati-Absatzes geht auf das Konto des Levante. Bei rund 25.100 ausgelieferten Fahrzeugen kam der SUV auf über 12.000 Fahrzeuge.

Ähnlich ist die Entwicklung bei Jaguar. In den ersten sechs Monaten 2017 verkaufte Jaguar 95.238 Autos. Der F-Pace kam dabei auf 39.643 Fahrzeuge, das entspricht einem SUV-Anteil von bereits 42 Prozent. Vom schicken XE lieferte Jaguar dagegen „nur“ 22.798 Exemplare aus.
Auch Bentley wandelt sich von der Luxus- zur SUV-Marke. Die britische Autoschmiede lieferte im ersten Halbjahr über 2200 Stück des SUV Bentayga aus. Bei einem Gesamtabsatz von 5200 Autos entspricht das einem SUV-Anteil von 42 Prozent.

Porsche kennt das Phänomen schon länger. 2002 stieg Porsche ins SUV-Segment ein und verkauft inzwischen dank Cayenne und Macan deutlich mehr SUV als Sportwagen. Von 126.497 ausgelieferten Porsches im ersten Halbjahr waren 85.704 SUV, die damit auf einen Anteil von 68 Prozent kommen. Die Sportwagen-Baureihe des 911ers belegt mit weniger als 17.000 Exemplaren nur Platz drei. 

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