Erntedankfest des Urban Gardening Projekts der Stadtfrüchtchen

Nachhaltigkeit, Respekt, Wertschätzung, Umwelt, Spaß und Freude
Logo OlioBric (lifePR) (Ransbach-Baumbach, ) Urban Gardening ist ein Projekt, welches unsere Aufmerksamkeit erlangt hat. Urban Gardening ist Nachbarschaft und gemeinsames Kümmern. Es bedeutet Wertschätzung und gegenseitigen Respekt.

Hinter den „Stadtfrüchten“ stehen Imke Feist und Miriam Brink - zwei Bonnerinnen mit einer leckeren Mission. Sie möchten Essbares mitten in Bonn pflanzen und die Nachbarschaft vernetzen. Dazu haben sie im Juni 2017 ein Grundstück der Stadt gepachtet und los gelegt (https://www.stadtfruechtchen.de). Neben ihrem Spaß am Gärtnern möchten sie mit dem Projekt StadtFrüchtchen drei Konzepte vereinigen: Urban Gardening, Gartenschaft und die essbare Stadt.

Die essbare Stadt hat viele Vorteile. Die BürgerInnen beteiligen sich an der Gestaltung ihrer Stadt. Sie lernen den Anbau ökologischer, lokaler und saisonaler Lebensmittel kennen. Aus nächster Nähe kann man das Wachstum der Pflanzen beobachten und darüber miteinander ins Gespräch kommen. Die Vielfalt an Pflanzen fördert die Entwicklung einer gesunden Insektenpopulation. In der unmittelbaren Nachbarschaft werden umweltschonende Freizeitangebote geschaffen.

Am 22.10.2017 wird von 12:00 Uhr bis ca. 17:00 ein Erntedankfest gefeiert und diese Nachbarschaftsfeier wird von den Stadtfrüchtchen ausgerichtet und organisiert.

Warum ist uns das eine Erwähnung wert? Wir denken, dass wir nicht immer nur auf die eigene Entwicklung und Errungenschaft gucken sollten. Gemeinnützige Projekte wie dieses bedeuten für eine Stadt viel mehr als nur auf den ersten Blick zu erkennen ist.

Vor ein paar Jahren hat das Guerilla-Gärtnern in vielen Städten Deutschlands für Aufmerksamkeit gesorgt. Es waren sogenannte Samen-Bomben, mit denen tausende von Hobby-Gärtner illegal heimlich die Städte begrünen. Das Guerilla-Gärtnern nahm so seinen eigenen Verlauf und an der ein oder anderen Stellen nahm es sein Eigenleben. Dort wo die Grenzen der Legalität zu Sachbeschädigung und illegalen Pflanzen führte, ist heute ein Weg über Konsens zur Gemeinschaft und Gartenschaft gefunden worden. Es geht darum, im Kollektiv Verantwortung für die Umwelt und den öffentlichen Raum zu übernehmen. Am Ende entwickelt sich auch aus den Guerilla-Gärtnern ein ganz legales Gemeinschaftsprojekt wie vielleicht auch dieses der Stadtfrüchtchen.

Wir sind glücklich darüber, dass wir Menschen gefunden haben, die sich für die Gemeinschaft und die Umwelt gemeinsam einsetzen. Essen und Trinken hält bekanntlich Leib und Seele gesund. Nachbarschaft und Umwelt nicht minder. Wir freuen uns auf einen schönen Nachmittag.

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