„Schnuppertour“ im Handwerk: Seit zehn Jahren Ostbayerns Joker gegen den Nachwuchsmangel

Eine obx-Reportage (www.obx-news.de)
Arbeiten bis die Späne fliegen: 13 Achtklässler hobeln, feilen, schneiden und bohren hochkonzentriert in der Holzwerkstatt des Bildungszentrums der Handwerkskammer Niederbayern-Oberpfalz in Neumarkt. Die Schüler der Schwarzachtal-Schule in Berg sind gerade dabei, die Latten für ihre selbstgefertigten, hölzernen Steckstühle zu bearbeiten. Die Mittelschüler absolvieren die Berufsorientierung der Handwerkskammer. Die Initiative feiert in diesem Jahr ihren zehnten Geburtstag.  Foto: obx-news/Handwerkskammer (lifePR) (Regensburg, ) In Ostbayern lernen immer mehr Jugendliche die Berufswelt auf ganz praktische Weise kennen. Mit wachsendem Erfolg. In diesem Jahr feiert das Modell der Berufsorientierung seinen 10. Geburtstag.

Etwa ein Fünftel aller Lehrstellen im bayerischen Handwerk bleibt heuer unbesetzt — und das, obwohl Handwerker oft bessere Berufschancen als viele Akademiker haben. In den nächsten Jahren wird sich der Nachwuchsmangel nach allen vorliegenden Prognosen weiter verschärfen. Mit einer Initiative zur frühen beruflichen Orientierung in den Schulen kämpft Ostbayerns Handwerk seit einigen Jahren als Vorreiter gegen den Nachwuchsmangel. Zehn Jahre nach dem Start ist die Bilanz positiv: Mehr als 30.000 Schüler haben das Angebot bereits genutzt. Und trotz sinkender Zahlen an Schulabgängern bleibt die Zahl der jungen Leute, die eine Ausbildung starten, stabil. „Uns als Kammer ist es wichtig, dass Schüler und Eltern alle beruflichen Möglichkeiten kennen“, sagt Hans Schmidt, stellvertretender Hauptgeschäftsführer der Handwerkskammer Niederbayern-Oberpfalz. Erst dann sei es möglich, sich nach persönlichen Eignungen und Neigungen für einen Berufsweg zu entscheiden.

Die komplette Reportage mit Foto in Druckqualität zum kostenlosen Download und zur honorarfreien redaktionellen Verwendung finden Sie im Internet unter www.obx-news.de

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