Call Center-Wirtschaft begrüßt kritische Berichterstattung über Arbeitsmethoden in der Call Center-Branche

(lifePR) (Saalfeld, ) Call Center-Wirtschaft begrüßt kritische Berichterstattung über Arbeitsmethoden in der Call Center-Branche und fordert Unternehmen zur stärkeren internen Kontrollmaßnahmen auf.

„Mit Entsetzten und Bedauern verfolgen wir, die Verbandsmitglieder des Branchenverbands Call Center-Forum, die Berichterstattung der Medien in den letzten Wochen. Wir sind entsetzt über die aufgedeckten Arbeitsmethoden und die gegenwärtige Wirtschaftsethik einiger Unternehmer in der Call Center-Branche“, beschreibt der Berliner Call Center-Unternehmer Thomas Dehler: „Wir Unternehmer, die wir uns dem Wirtschaftsstandort Deutschland verpflichtet fühlen, lehnen Arbeitsmethoden, wie sie in den vergangenen Tagen aufgedeckt worden sind, vollkommen ab und werden alles daran setzen, diese zu ändern. Vor diesem Hintergrund begrüßen wir die kritische Berichterstattung der Medien.“

Auch Manfred Stockmann, Präsident des Call Center Forum Deutschland e.V. bestärkt den Berliner Unternehmer: „Gemeinsam mit Verbraucherschützern wollen wir uns für klare Sanktionsmaßnahmen gegen Schwarze Scharfe der Branche einsetzen. Der Ehrenkodex wird Teil unserer Verbandssatzung und damit verpflichtend für alle Mitglieder. Dieser Kodex wird durch ein Gütesiegel (Whitelist) zum Ausdruck gebracht – einhergehend damit sind auch Vertragsstrafen angedacht. Ferner wird ab 2008 eine Beschwerdestelle für Verbraucher eingerichtet.“

Dehler, Gründer des Dialogmanagement-Unternehmens „VALUE5“ betont, dass es sich bei den in den Medien erwähnten Unternehmen um Ausnahmeerscheinungen handelt. Die Unternehmensführung von „VALUE5“ zeigt, dass es auch andere Wege gibt. Das Unternehmen ermöglicht seinen Mitarbeitern einen Arbeitseinsatz nach gegenseitiger Absprache sowie eine leistungsgerechte Entlohnung ohne Druck.

Der Berliner will auch die Verdienste der Call Center-Unternehmen als Arbeitgeber erwähnt wissen. Die Mehrheit dieser Unternehmen macht sich für den deutschen Arbeitsmarkt stark. Die Zahlen belegen dies: 400.000 Beschäftigte waren es Ende 2006 – 420.000 Arbeitnehmer sollen es Ende 2007 sein. Ebenso legt er Wert darauf, dass die Call Center-Branche mittlerweile eine Branche mit Potenzial für die deutsche Wirtschaft ist.

Neue Ausbildungsberufe sowie der Trend zu qualifizierten Vollzeitarbeitsplätzen zeigen dies. Die Unternehmer der Call Center- Branche haben es in der Vergangenheit geschafft, wichtige Impulse für die Weiterentwicklung des High-Tech-Standortes Deutschland zu setzen.

Wie jede Branche leidet auch die Call Center-Branche unter Unternehmen, die ohne „Rücksicht auf Verluste“ nur ihre Profite maximieren wollen.

Redlich wirtschaftende Unternehmen – und dies sind die meisten Unternehmen der Branche – dürfen jedoch nicht pars pro toto mit diesen unredlichen Unternehmern gleichgesetzt werden: „Wir distanzieren uns nachdrücklich von deren unmenschlichen Machenschaften! Wir setzen auf leistungsgerechte Entlohnung, auf motivierte und engagierte Mitarbeiter.

Nur zusammen mit unseren Mitarbeitern werden wir den Erfolg der Call Center-Branche festigen und weiter ausbauen können!“ betont Thomas Dehler.

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Jens Fuderholz
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