Neuer Studiengang in China

Die Fachhochschule Osnabrück hat jetzt in Hefei mit ihrer Partneruniversität einen Kooperationsvertag unterzeichnet - Inhalt: Der Aufbau des neuen Studiengangs "LOGinCHINA".
Im Beisein von Ministerpräsident Wulff und Oberbürgermeister Pistorius unterzeichnen Präsident Zhao, Universität Hefei (rechts) Vizepräsident Prof. Dr. Bertram und Herr Gödecke vom China Zentrum Hannover (Mitte) den Kooperationsvertrag (lifePR) (Osnabrück, ) "LOGinCHINA" steht für das Bachelor-Studienprogramm "Internationales Logistikmanagement in China". Das Studienangebot ist für chinesische Studierende konzipiert, die in Hefei Logistik studieren möchten. Start des neuen Programms ist das Wintersemester 2009 / 2010.

Logistisches Können ist in China gefragt: Von 1978 bis 2006 hat sich der Anteil Chinas am Weltexport von 0,8 auf 8,0 Prozent verzehnfacht - Tendenz weiter steigend. Den daraus resultierenden Bedarf an Logistikern will die FH Osnabrück mit ihrem neuen Studiengang "LOGinCHINA", der in Kooperation mit der Partneruniversität Hefei und dem Chinesischen Zentrum in Hannover entstanden ist, decken.

Der Studiengang ist auf acht Semester angelegt. Professoren der FH werden in regelmäßigen Abständen nach Hefei reisen, um vor Ort in Form von Blockveranstaltungen Logistik und Betriebswirtschaft zu lehren. Gleichzeitig werden den Studierenden umfassende Deutschkenntnisse vermittelt - denn das Lehrangebot soll überwiegend in deutscher Sprache stattfinden. "Viele deutsche Unternehmen haben inzwischen Standorte in China und benötigen vor Ort qualifiziertes Logistikpersonal. Genau diesen Bedarf werden wir mit unserem Programm decken können.", erklärt Prof. Dr. Michael Schüller die Motivation hinter "LOGinCHINA".

Gefördert wird der Studiengang durch Mittel des Deutschen Akademischen Austausch Dienstes (DAAD).

"LOGinCHINA" ist nach "International Event Management Shanghai" das zweite Studienangebot der Fachhochschule in China. Bereits seit Mitte der 1980er Jahre pflegt die FH einen regen Austausch mit chinesischen Universitäten - insbesondere auch mit der Partnerhochschule in Hefei. "Wir haben den Prozess der Entwicklung von anwendungsorientierter Hochschulausbildung und Forschung in China aktiv begleitet. Die Initiierung von Studienangeboten der Fachhochschule an chinesischen Universitäten ist die konsequente Fortsetzung unseres Engagements, " erläutert Prof. Dr. Andreas Bertram, Vizepräsident der FH.

Dass die Partnerschaften der Fachhochschule mit chinesischen Universitäten so innovative Programme hervorbringen, ist auch ein Verdienst von Prof. Dr. Karl-Wilhelm Blum. Er hat die Kooperationen mit China von Anfang an begleitet und ist auch noch heute - über seine Lehrtätigkeit an der FH hinaus - aktiv an der Weiterentwicklung der Beziehungen zu chinesischen Hochschulen beteiligt.

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