StarterCenter - der kurze Weg zum eigenen Betrieb

(lifePR) (Kassel, ) Existenzgründer schaffen Arbeits- und Ausbildungsplätze, zahlen Steuern und Abgaben. Jede Volkswirtschaft braucht also möglichst viele Menschen, die den Schritt in die Selbstständigkeit wa-gen. Und dennoch: Eine Existenzgründung ist mit vielen Formalitäten, das heißt auch mit viel Lau-ferei und Aufwand verbunden. Auf der Liste der Behörden und Institutionen, mit denen sich der Handwerksunternehmer in spe ins Benehmen setzen muss, stehen in der Regel das Gewerbeamt, das Finanzamt, die Berufsgenossenschaft, die Deutsche Rentenversicherung, die Arbeitsagentur, die tariflichen Sozialkassen, das Handelsregister und die Handwerkskammer.

Die Handwerkskammer Kassel bietet jetzt den kurzen Weg zum eigenen Betrieb: Im StarterCenter finden Existenzgründer im Handwerk eine zentrale Anlaufstelle für fast alle Gründungsformalitäten. Sie können so einfach, schnell und unbürokratisch eine Vielzahl von Formsachen an einer Anlauf-stelle erledigen, sparen dabei nicht nur Zeit, sondern werden auch kompetent, das heißt, individuell und neutral beraten. Ein Angebot, mit dem alle drei hessischen Handwerkskammern zeitgleich an den Start gehen.

"Mit dem StarterCenter bieten wir eine zusätzliche kostenfreie Dienstleistung an, die neben der Beratung und dem Fortbildungsangebot für Existenzgründer steht. Und wir haben die Betriebs-gründung ein gutes Stück entbürokratisiert", sagte Günther Simon, bei der Handwerkskammer Kassel zuständig für die Betriebsberatung, zur Eröffnung des StarterCenters. Im Hinblick auf den von der EU angestrebten Einheitlichen Ansprechpartner bezeichnete der Diplom-Betriebswirt das neue Dienstleistungsangebot als Vorleistung des Handwerks. "Der Einheitliche Ansprechpartner wird aber mehr sein müssen, als eine Sammlung von Formularen. Die Beratungskompetenz einer sol-chen Stelle muss deutlich weiter reichen." Allerdings hätten die Handwerkskammern mit ihren StarterCentern einen guten Schritt in diese Richtung getan und hätten sich eindeutig positioniert.

Das StarterCenter begleitet die künftigen Unternehmer von der Planung bis zur Gründung des Handwerksbetriebes. Auf dem Weg dahin vermittelt es Ansprechpartner, bietet Merkblätter und Broschüren und informiert über Fort- und Weiterbildungsangebote. Je nach Art des zu gründenden Unternehmens können im StarterCenter alle Behördengänge zusammengefasst und die entspre-chenden Anmeldungen vorgenommen werden.

Beispielweise die Gewerbeanzeige bei der Gemeinde oder Stadtverwaltung, der Eintrag in das Verzeichnis bei der Handwerkskammer, die Meldung an das Finanzamt, die Anmeldung bei der Berufsgenossenschaft, die Benachrichtigung des Rentenversicherers - alles ganz bequem von einem PC aus. Das StarterCenter hilft aber auch weiter, wenn eine Betriebsnummer von Arbeits-agentur benötigt wird, der Eintrag beim Registergericht oder eine Anmeldung bei den tariflichen Sozialkassen. Es hält alle notwendigen Gründungsunterlagen bereit, hilft bei der Auswahl und leitet auf Wunsch alles an die zuständigen Institutionen weiter. So wird der Weg zum eigenen Betrieb nicht nur einfacher, sondern auch deutlich kürzer.

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